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Gemeinde Unterlüß im Naturpark Südheide
Wacholderheide
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung der Gemeinde Unterlüß
Der auch heute noch enorm große Lüßwald begründete 1847 die Entstehung des Ortes Unterlüß. Der Rohstoff Holz erfuhr damals eine gewaltige Nachfrage und mit dem Bau des Bahnhofes stellte der Transport kein Problem mehr dar. Innerhalb kürzester Zeit zogen Forstarbeiterfamilien hierher. Heute zählt Unterlüß ca. 4300 Einwohner.
Die Bahntrasse bindet den Ort gut an die Herzogstadt Celle, Lüneburg und Uelzen. Im Stundentakt fahren Züge in Richtung Hamburg und Hannover. Aber Interessantes liegt für den Besucher hier direkt vor der Tür. Das Museumsdorf Hösseringen, Kieselgur-Rundwanderweg oder die Gedenkstätte Bergen-Belsen ebenso wie das Albert-König-Museum.
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung der Gemeinde Unterlüß
Ein gut ausgebautes Wegenetz durchzieht den Naturpark. Eine Einladung für Spaziergänger, Radfahrer und Reiter!
Lutterloh und Neulutterloh - am Flüsschen Lutterbach gelegen - laden mit vielfältigen Angeboten rund um´s Pferd ein.
Zum Gedenken der Sturmkatastrophe
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung der Gemeinde Unterlüß Auf dem Lüßberg erinnert ein Gedenkstein an die Sturmkatastrophe am 13. November 1972. Ein schwerer Orkan richtete große Verwüstungen in Norddeutschland an. Innerhalb von 2 Stunden fielen 17 Millionen Festmeter Holz dem Sturm zum Opfer. Allein im Bereich des Forstamtes Lüß betrug die Sturmholzmenge 320 000 Festmeter, was einem 15fachen normalen, jährlichen Holzeinschlag entsprach.
Albert-König-Museum
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung der Gemeinde Unterlüß Albert König, der bedeutendste Maler der Südheide, wurde in Eschede Kreis Celle geboren. Im Jahr 1927 zog er nach Unterlüß.
Der gesamte künstlerische Nachlaß sowie das ehemalige Wohnhaus des Malers und Grafikers befinden sich heute im Besitz der Gemeinde Unterlüß, die sich verpflichtete es zur Einrichtung eines Kunstmuseums zu nutzen. Im Jahr 1987 wurde das Albert-König Museum eröffnet.
In wechselnden Ausstellungen werden jeweils geschlossene Themen seines Schaffens behandelt und in Kontext mit themengleichen Ausstellungen anderer Künstler gebracht. Auch Präsentationen anderer Kunstrichtungen und Kulturen bereichern dies kulturelle Zentrum immer wieder aufs Neue.
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Wietze
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Quellenangabe:
Fritz Beindorff
